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Rechtliches/Kontakt/Impressum

Dies ist eine rein private Internetseite von Dorothea Zwölfer. Beruflich arbeite ich als evang. Pfarrerin.
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Gedanken und Zitate

Immer wieder einmal lese ich Gedanken anderer, die für Twitter zu lang sind, die ich aber gerne trotzdem "retweeten" möchte. Daher nun hier diese Form eines Retweets ohne Beschränkung auf eine bestimmte Zeichenlänge...

  • "Wenn ich davon überzeugt wäre, dass diese Maßnahmen in Syrien und Irak die Waffen von Bürgerkriegsparteien und IS-Mörderbanden zum Schweigen bringen und den Nährboden des Terrorismus austrocknen könnten, dann würde ich sie befürworten" - so der EKD Ratsvorsitzender und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm in einem Beitrag von evangelisch.de hier.

Lesenswerte Artikel

Hier möchte ich immer wieder einmal Artikel weitergeben und verlinken, die ich lesenswert fand - und ggf. auch Zitate aus diesen Artikeln, die ich bedenkenswert finde.

  • "Die Ehe ist ein Inklusionsmotor" (TAZ, 1.12.2015) und folgendes Zitat: "Die Ehe ist nicht der einzige, aber der herausragende Ausdruck für Liebe. Indem wir also die Ehe für uns einfordern, zielen wir auf das Herz des eigentlichen Grunds dafür, warum wir diskriminiert werden." - dazu ein Wort aus dem Hohenlied der Liebe (1 Kor 13,4-6.13): „Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; […] Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. (Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers, deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart, 1984).
    Und eine Frage an alle, die sich Christen nennen: Entspricht es dieser Liebe, wenn man Menschen Rechte vorenthält?
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was stimmt im Blick auf weibliche Flüchtlinge eigentlich?

In den Medien gibt es verschiedene Darstellungen und Fotos von Flüchtlingen:

Bevor man also Flüchtlingen den Vorwurf macht, sie würden als Männer ihre Frauen und Kinder "im Stich lassen" und seien "nicht bereit, in der Heimat diese zu beschützen", sollte man sich gründlicher mit diesem Thema auseinandersetzen. Der Vorwurf "Lügenpresse" erscheint angesichts der Vielfalt unterschiedlicher Berichte pauschal und wenig treffend, zumal der Arbeitsalltag in Redaktionen und die unterschiedlichen Ziele von privaten Medien vs. öffentlich-rechtlichen Sendern dabei völlig unter den Tisch fallen.

Meine Bitte an Medienvertreter:
Es wäre hilfreich, wenn solche Daten im Hinterkopf sind, wenn sie zum Thema recherchieren bzw. berichten, damit nicht Ideologen noch mehr Oberwasser bekommen. Interessant und hilfreich finde ich, dass die neueren Berichte ausgewogener sind.

Im Blick auf LGBTTIQ Flüchtlinge habe ich eine eigene facebook-Gruppe gegründet, die der Vernetzung und der zum Thema LGBTTIQ-Flüchtlinge erfolgenden Medienberichterstattung dient.

Update 3.7.2016: Inzwischen gibt es eine Internetseite Hoaxmap, in der Gerüchte über Flüchtlinge gesammelt und wiederlegt werden - es gibt ja Gruppen, die gezielt falsche Informationen streuen. Daher ist es wichtig, sachlich und genau Informationen zu sammeln und nicht jedem Gerücht / Falschmeldung auf den Laim zu gehen...
 

Dackel Trixie

unser Dackel

Nehmt einander an!

Die Jahreslosung "Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob!" (Römer 15,7) fordert uns immer neu heraus. Annehmen bedeutet zunächst einmal: Jemanden wahrnehmen, hinschauen, nachfragen. Das Gegenbeispiel findet sich im ersten Teil des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter: Die zwei religiösen Menschen nehmen den Verletzten nicht an, sie sehen ihn in seinem Leid nicht, sondern gehen vorbei. Ausgerechnet der Samariter - jemand, aus einer Gruppe die damals von vielen frommen Menschen verachtet wurde, "nimmt den Verletzten an", d.h. kümmert sich um sein Leid.
Die neue trans-evidence Gruppe versucht in diesem tiefen Sinn von "Annahme" wissenschaftliche, evidenzbasierte Grundlagenarbeit zu machen, damit transsexuelle Menschen mehr Annahme und Wertschätzung in der Gesellschaft erleben.
Ich arbeite ehrenamtlich in der trans-evidence Gruppe im Bereich "Transphobie" mit, denn als Seelsorgerin habe ich viele Erfahrungen bei anderen transsexuellen Menschen mitbekommen (oder teilweise selber erlebt), die zur Grundlagenarbeit motivieren:

  • teilweise massive Diskriminierungserfahrungen durch Arbeitgeber
  • körperliche Übergriffe / Angriffe (auch in Deutschland)
  • bürokratische Hürden durch den MdK/MDS im Blick auf medizinisch notwendige präventive Unterstützung transsexueller Menschen und dadurch verursachtes massives Leid
  • Ablehnung durch Vertreter religiöser (fundamentalistischer) Gruppen bis hin zum Ausschluß aus Gruppen / Ablehnung von Bewerbungen
  • unzureichende rechtliche Rahmenbedingungen (z.B. beim Transsexuellengesetz, beim Beamtenrecht und im Blick auf den Abschluss von Versicherungen)
  • usw....

Landshut - Links

 

Wir gratulieren Denis Mukwege

dem Arzt, der im Kongo vergewaltigten Frauen hilft, herzlich zur Verleihung des Sacharow-Preises!

Das Thema "sexualisierte Gewalt gegen Frauen" beschäftigt mich schon lange. Insbesondere auch das Leid und die Not vergewaltigter Frauen ist ein Thema, dass mir wichtig wurde seit meiner Zeit in Ansbach (2002-2011).

Dort habe ich kongolesische Christen, die bei uns Asyl fanden, persönlich kennengelernt. Sie hatten als Gastgemeinde in der Friedenskirche Ansbach nicht nur Räume bekommen, sondern es ergaben sich viele gute Gespräche und Beziehungen.

In einer Predigt zum Thema Menschenrechte ging ich vor ein paar Wochen näher auf die problematische Lage im Kongo und einen Bericht der Zeitung "Brigitte" ein. Der Gottesdienst, in dem ich diese Predigt gehalten habe, wird in der BR-Fernsehsendung "Brückenschlag" in einem kleinen Ausschnitt gezeigt werden.

UPDATE 2018: Es freut mich sehr, dass Dr. Denis Mukwege nun auch den Friedensnobelpreis verliehen bekam. Herzlichen Glückwunsch! Es wäre schön, wenn über seine Arbeit eine ausführliche Dokumentation (Radio und TV) erscheinen würde und sich Medienvertreter darum kümmern.... Gratulieren möchte ich auf diesem Weg auch Nadia Murad zum Friedensnobelpreis. Sexualisierte Gewalt darf nirgendwo auf dieser Welt unbeachtet bleiben!

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